VIDEOPREIS MARL

VIDEOPREIS MARL

FOLGEAUSSTELLUNG ZUM 9. MARLER VIDEO-KUNST-PREIS UND 2. MARLER VIDEO-INSTALLATIONSPREIS

26.01.- 13.02.2001

Mit der Übernahme einer bereits gezeigten Ausstellung möchte der kunstvereinhürth e.V. seine Bereitschaft zur Kooperation mit anderen Kunstinstitutionen bekunden, um gemeinsam dem Ziel der Förderung junger Kunst und Künstler/innen und auch der Verbreitung der Kunst zu dienen.

Mit dem 9. Marler Video-Kunst-Preis wurde 2000 Ingrid Mwangi aus Saarbrücken ausgezeichnet. Aus insgesamt 173 eingereichten Videobändern wählte die Jury das Preisträgerband sowie weitere der Würdigung werte Arbeiten. Ingrid Mwangi erhielt den renommierten Preis für ihr Video "Neger", in dem sie sich hintergründig und doch humorvoll mit der europäischen Vorstellung von "Neger" auseinandersetzt. Der Preis ist mit der Ausstrahlung des Videobandes im ZDF- Kulturmagazin "aspekte" und der Ausrichtung einer Einzelausstellung im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl 2001 verbunden.

Außerdem vergab die Jury das von der Kunsthochschule für Medien Köln eingerichtete vierwöchige Arbeitsstipendium an Gudrun Kemsa für ihr Video "In the afternoon".
Frank Werner wurde für seine Arbeit "O sole mio" mit einem Avid- Training nach Wahl im Editing-, Composing- oder Audiobereich ausgezeichnet, das von der Studio Systeme Schell GmbH gestiftet wurde. Neben diesen besonders ausgezeichneten Videobändern, können weitere 16 ausjurierte Videos angesehen werden.

Ferner vergab die Jury den 2. Marler Video-Installations-Preis, der drei KünstlerInnen die Realisation einer von ihnen als Konzept vorgelegten Video-Installation ermöglicht, sowie den Ankauf einer dieser Arbeiten beinhaltet. Die Preisträger sind Stefan Demming, Bremen mit seiner Installation "Nightmares", Eno Henze, Bad Homburg mit seiner Arbeit ohne Titel und Rotraut Pape, Berlin mit ihrer interaktiven Installation "Split-Brain/ Wo ist jetzt?".

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