JAN SLIWKA

JAN SLIWKA

FREQUENCY OBJECTS

Eine Einzelausstellung des polnischen Bildhauers.

13.09.- 31.10.1998

VITA

1946 geboren in Polen
Ausbildung als Bühnenbildner
seit 1974 als freischaffender Maler und Bildhauer im In- und Ausland tätig

AUSWAHL SEINER AUSSTELLUNGEN

1976 Ausstellung im Council of Europe, Strasbourg
1980 Ausstellung in der Art Shop Gallery, Basel
81-83 ART 12/81 - ART 13/82 - ART 14/83, Basel
85-86 ART 16/85 - ART 17/86, Basel
1981 Ausstellung im Museum Audorf, Schweiz
1983 ART EXPO, New York
1983 ART EXPO, Dallas
1984 ART EXPO, New York
1984 Ausstellung in der Art Shop Gallery, Basel
1984 Ausstellung Neocon Market, Chicago
1986 Beteiligung an der internationalen Kunstausstellung moderner Künste, Lausanne
1987 Einzelausstellung in der Centrum Gallery, Basel
1988 Ausstellung Bergen Museum, New Jersey
88/90 Ausstellung in der Galerie 6, Gliwice
1990 Art Cologne
1994 Kenneth Raymond Gallery, Florida

Seit 1981 ist er regelmäßig auf der ART Basel und ART EXPO, New York vertreten.

Viele der Plastiken Jan Sliwkas sind mit Motoren ausgestattet und können durch eingebaute Mikrofone die Umgebungsgeräusche oder Musik in Bewegungen umsetzen.

SEIN PLASTISCHES WERK

Jan Sliwkas Skulpturen sind Produkte des elektronischen Zeitalters. Ihr Innenleben besteht aus stromgetriebenen Motoren, Gelenkstangen und akustischen Geräten. Es sind bewegliche Skulpturen, sie reagieren auf akustische Reize in Form von abstrakter Musik, Tönen oder Tonfolgen, die Jan Sliwka selbst auswählt oder zusammen mit den Komponist K.P. Zgraia und K. Penderecki entwickelt hat. lnfolge von Geräuschfrequenzen geraten Teile der Skulpturen in Bewegung. Einzelne winkelartige Segmente schieben sich wie Schubladen, mal vertikal mal horizontal, aus den Körpern heraus und ziehen sich wieder zurück, nacheinander oder in unregelmäßigem Rhythmus. Sie wechseln permanent ihre äußere Erscheinungsform.
Seine Plastiken sind in Holz, Aluminium, Bronze und Fiberglas gefertigt. Es handelt sich überwiegend um monumentale, geschlossene Formen: Stelen verschiedenster Größe und Ausführung oder abgerundete, halbkreisförmige Gebilde, sie lassen sich nicht eindeutig einem definierten Körper zuordnen.

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