EBERHARD FOEST

SKULPTUREN

30.11. - 21.12.2001

Seit Beginn der 80er Jahre beschäftigt sich der gelernte Architekt und heutige Bildhauer Eberhard Foest mit Skulpturen aus Corten-Stahl, später auch aus unbehandelten, geschliffenen Holz. Schwerpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung ist der Themenkreis Mensch und Kommunikation.

Unverkennbar ist hierbei die - in den 90er Jahren - entwickelte Typisierung einer Figur, die sowohl in seinem bildhauerischen als auch in seinem malerischen Werk immer wieder zum Vorschein kommt. Es ist eine abstrahierte anthropomorphe Figurensilhouette in leicht gebeugter Stellung und in unterschiedlicher Größe. Foest konzipiert diesen Typus als solitäre Arbeit oder auch als Figurenensemble in variablen Konstellationen sowohl für geschlossene als auch für öffentliche Räume.

Der Grundtenor seiner künstlerischen Intension spricht gezielt sozialkritische Aspekte von “Kommunikation“ an: Die Kommunikationsfähigkeit des Menschen als soziales Wesen in einem sozialen Gefüge. So nimmt es nicht wunder, dass er bisweilen auch politische und philosophische Gesichtspunkte streift.

Die Ausstellung im werkP2 zeigt insgesamt 16 Arbeiten aus den Jahren 1993 bis 2001.

VITA

1935 geb. in Liebau/Schlesien
1956 - 1958 Studium an der Folkwangschule Essen, Studium Dramaturgie bei Jost Dahmen Reviertheater Gelsenkirchen
1958 – 1962 Studium Hochbau, Ingenieurschule Essen und Münster
Lebt und arbeitet in Leverkusen

Eberhard Foest gehört zu den Stahlbildhauern. In seinen Arbeiten erhält das Thema Mensch und Kommunikation einen zentralen Stellenwert. Unverkennbar ist hierbei die – in den 90er Jahren – entwickelte Typisierung einer Figur, die sowohl in seinem bildhauerischen Werk als auch in seinem malerischen Werk immer wieder zum Vorschein kommt. Es ist eine abstrahierte anthropomorphe Figurensilhouette in leicht gebeugter Stellung.

Seine Werke kann man als eine Art dialektischer Auseinandersetzung mit den Grundfragen zur menschlichen Ethik und Vernunft verstehen.

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